Tina Fischer am 29. August in Lübbenau – SPD-Ortsverein lädt ein zum Dialog -

Am kommenden Donnerstag, dem 29. August, ist Bundestagskandidatin Tina Fischer (SPD) in Lübbenau vor Ort. Um 15.00 Uhr folgt sie der Einladung der WIS zum Baustellenfest und „Schau-Tag“.

Ab 17.00 Uhr lädt der SPD-Ortsverein an der großen Turnhalle in der Werner-Seelenbinder-Straße zum Dialog mit Tina Fischer ein. Bei roter Brause, Schmalz- und Roter-Marmelade-Stullen, Gurken und noch ein paar anderen Kleinigkeiten kann man sicher verschiedene Themen ansprechen bzw. diskutieren

Für ein wenig „Kinder-Ablenkung“ wird gesorgt!

Carola Krahl, Ortsvereinsvorsitzende


„Lebenswerk? Dagegen wehre ich mich!“

??????????(Lausitzer Rundschau, 30.07.2013, Jan Gloßmann)

72 Jahre ist Holger Bartsch jetzt alt, und nur ein jüngerer Mensch kommt da auf den Gedanken, nach dem Lebenswerk zu fragen.
Vor gut vier Wochen hat der frühere Landrat von Oberspreewald-Lausitz den Verdienstorden des Landes Brandenburg erhalten – für sein Wirken um die Internationale Bauausstellung „Fürst Pückler Land“, aber auch für sein Engagement als Chef der Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald. Beides ist für den Lübbenauer Beruf und Berufung zugleich.
Lebenswerk? „Ach, dagegen wehre ich mich, das ist so eine Sache“, er zögert. Lebenswerk hat so etwas abschließendes. Bartsch aber macht weiter, unermüdlich.
War die IBA, die er gemeinsam mit anderen Kommunalpolitikern angeschoben hat, Struktur und Landschaftswandel, dann ist die Bürgerstiftung heute Landschaftserhalt. Bei beiden Vorhaben ist es mühsam (gewesen), das Land davon zu überzeugen, alles nicht nur gut zu finden, sondern auch finanziell zu unterstützen. Manchmal braucht es dafür auch Umwege, beispielsweise den über den Flächenpool. In diesem will die Stiftung alsbald Flächen versammeln, die von ihren Eigentümern nicht mehr genutzt werden (können), die aber „Pflege und Entwicklungspotential haben“, wie Bartsch sagt. Die Idee: Wenn ein Investor im Spreewald einen Ausgleich zahlen muss für die Bebauung von Flächen, dann soll dieses Geld auch im Spreewald angelegt werden – bei der Pflege und Wiederherstellung der gewachsenen Kulurlandschaft. So entstehen Streuobstwiesen in Burg und bei Stradow – weitere Baumpaten sind willkommen. Das Land könnte so ein Geldgeber sein, wenn es beispielsweise Wehre baut oder die Ortsumfahrung Lübben. Gepflegt werden schon seit Jahren mit Unterstützung der Stiftung Flächen in Lehde, die das klassische Spreewald-Dorf- Bild prägen und so Touristen locken. Aus den Erträgen der Stiftung mit einem Vermögen von etwa 150 000 Euro ist das nicht zu stemmen, und Bartsch weiß: „Den großen Stifter wird es im Spreewald nicht geben.“ Die Städte Lübbenau und Lübben steuern jährlich einen Betrag bei, es gibt manch Ehrenamtler, der sich um einzelne Vorhaben kümmert. Bartsch: „Der Mut verlässt uns nicht, und gelegentlich kriegt man die Wut.“ Dann, wenn er an manche Branchen denkt, die vom Spreewald leben, sich aber in die Stiftung kaum einbringen. In Lübbenau sitzt Bartsch als Abgeordneter im Stadtparlament, führt dort die SPD-Fraktion. Eine „neue Erfahrung mit Spaß“, sagt er. Eine, die er wie die Stiftungsarbeit gern weiter machen möchte. Das mit dem Lebenswerk, das hat noch Zeit.


6. Juni – Tina Fischer auf Stippvisite in Lübbenau

??????????Während des Brandenburgtages im vergangenen Jahr lernte Staatssekretärin Tina Fischer (SPD) den einen oder anderen Lübbenauer kennen. Mit dabei waren u.a. Sigrid Kroll, Vertreterin des Lübbenauer Arbeitslosentreffs und Carola Groß, Schulleiterin des Jena-Plan-Hauses. Die kurzen Gespräche während der Auszeichnung zum „Ehrenamtler des Monats“ weckte die Neugier bei Tina Fischer. Sie wollte deren Wirken vor Ort kennen lernen.
Jetzt kam Tina Fischer zur Stippvisite.
Siegrid Kroll informierte über Veranstaltungen und über entsprechende Hilfsangebote des Arbeitslosentreffs. Die Einstellung der Betroffenen im Umgang mit der Arbeitslosigkeit beeindruckt Tina Fischer.
„Man lässt sich hier nicht unterkriegen, unterstützt sich gegenseitig und nimmt vor Ort am Leben teil. Verkriechen ist nicht angesagt, das imponiert mir!“
Gemeinsam mit SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl absolvierte sie anschließend den versprochenen Besuch im Jena-Plan-Haus. Schulleiterin Carola Groß und Hortleiterin Ramona Schmidt stellten dabei den Grundgedanken, das besondere pädagogische Konzept des Hauses – die Schule mit dem integrierten Hort bis hin zur „Regenbogengruppe“ der Kita – vor. Die anschließende Besichtigung des fertig rekonstruierten Gebäudes rundete das Bild ab.
Tina Fischer: „Ich bin immer beeindruckt, wenn ich auf Menschen treffe, die mit so viel Engagement und Liebe ihren Beruf ausüben. Hier ist ganz deutlich zu spüren, dass das Schulkonzept gelebt wird. Leider ist der Weg für meine Kinder ein wenig zu weit, um hier zur Schule zu gehen.“
Carola Krahl machte gleich deutlich, dass Lübbenau sich natürlich über Zuzug freuen würde.

Carola Krahl, Ortsvereinsvorsitzende


Viele “Tore für Toleranz“ am 1. Mai

Der SPD-Ortsverein hatte am 1. Mai zum Fußballspiel „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ eingeladen. Als Spieler liefen auf das Spielfeld des Lübbenauer Spreewaldstadions von der SPD u.a. Rudi Heine, Uwe Pielenz und Frank Zelder, von den„Linken“ Thomas Fron und Thomas Großmann. Weiterhin TSG-Vorsitzender Axel Kopsch, Holger Siebert von der GWG, Michael Jakobs von der WIS, Martin Jungnickel von der Sparkasse Niederlausitz und das Lübbenauer Jugendparlament mit Jeremy Scheibe und anderen.. Die Lübbenauer Stadtverwaltung war mit sechs Spielern vertreten, die von Bürgermeister Helmut Wenzel angeführt wurden. Arne Hooyer aus den Niederlanden – er absolviert derzeit bei den “Spreewieseln“ eine zusätzliche Ausbildung als Tourismusfachwirt – spielte bei dem „Wettbewerb“ ganz spontan mit. Insgesamt standen damit 22 Spieler auf dem Feld, die sich zu einer roten und einer blauen Mannschaft formierten. Gemeinsam rangen alle in einem fairen Spiel um viele „Tore für Toleranz“. Der Spielstand zum Schluss, 8 : 7 für die rote Mannschaft, war damit eigentlich schon fast egal.
Carola Krahl, SPD-Ortsvereinsvorsitzende in Lübbenau, freute sich über die große Resonanz zum Spiel: „Es gilt immer wieder im Sinne der Demokratie Zeichen für Toleranz zu setzen. Zum TSG-Jubiläum ist es natürlich ein passender sportlicher Rahmen. Unser Dank geht von daher an alle, die uns aktiv auf dem Spielfeld, als auch vom Spielfeldrand dabei unterstützt haben!“

??????????

??????????


Frühjahrsputz am 14. April

2013_Fruehjahrsputz(Lausitzer Rundschau, 15.04.2013 / Bernd Marx)

Dass der Frühjahrsputz keine Zauberei, sondern harte Knochenarbeit ist, zeigte der Arbeitseinsatz von Carola Krahl, Queenie Nopper, Wolfgang Ulrich, Michael Hensel und den vielen weiteren Mitstreitern am Energieweg. Alle runden Steinsockel für die Präsentation von Kunstwerken waren in den letzten Wochen mit Graffitis beschmiert worden. Mit Wasser, Spülmittel, Büsten und Muskelkraft wurden die Beschmutzungen beseitigt. „Die Schmutzfinken müssten ihre Schmierereien selbst wegmachen“, so die neunjährige Pia, die die Reinigungsarbeiten mit großem Ehrgeiz unterstützte.

 


Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – Tore für Toleranz

2013_Fussball_1_MaiAm 1. Mai fallen in Lübbenau hoffentlich viele „Tore für Toleranz“.
Darauf hofft die Lübbenauer SPD und hat im Rahmen des TSG-Festes wieder zum Fußballspiel

„Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“

eingeladen.
Die SPD vertreten Rudi Heine, Uwe Pielenz und Frank Zelder, für die Linken spielt Thomas Fron. Weiter auf den Rasen laufen werden:
TSG-Vorsitzender Axel Kopsch, Holger Siebert von der GWG, Michael Jakobs von der WIS, Martin Jungnickel von der Sparkasse Niederlausitz und das Lübbenauer Jugendparlament, u.a. Jeremy Scheibe.
Die von Bürgermeister Helmut Wenzel angeführte Lübbenauer Stadtverwaltung wird in diesem Jahr mit sieben Spielern vertreten sein.
SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl:
„Wir freuen uns über diese Resonanz auf unsere Einladung, gilt es im Sinne der Demokratie doch immer wieder ein Zeichen zu setzen. Wenn auch „Fußball spielen“ vielleicht nicht jedermanns Sache ist – wir freuen uns aber auf viele Zuschauer, die uns beim Match „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ vom Spielfeldrand unterstützen und damit Stellung beziehen. Wir wollen viele „Tore für Toleranz“ sehen!“

Anpfiff ist am 1. Mai 2013 um 11.00 Uhr im „Spreewaldstadion“ Lübbenau.

Carola Krahl, Ortsvereinsvorsitzende