Zusammenarbeit der SPD-Fraktion mit dem amtierenden Bürgermeister ist positiv für Lübbenau – deshalb die Unterstützung für den Kandidaten zur Bürgermeisterwahl, Helmut Wenzel

 

 

Im Gespräch mit der SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Lübbenau tauschten sich die Mitglieder der Fraktion und SPD-Mitglieder mit dem amtierenden Bürgermeister und dem Kandidaten zur Wahl des Bürgermeisters am 20.03.2016 über die geleistete Arbeit aus.

Dabei zeigten sich insbesondere die Erfolge der gemeinsamen Arbeit für die Stadt Lübbenau:

Wichtigstes Ergebnis war eine gemeinsame Haushaltspolitik welche seit 2009 zu einem ausgeglichenen und genehmigungsfähigen Haushalt der Stadt Lübbenau geführt hat. Dabei wurden in den letzten acht Jahren den 8 Jahren 35 Mio. EURO in KiTa’s, Schulen, Straßen und Brücken, Gemeindehäuser und andere Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Stadt Lübbenau investiert. Lokale Vergaben auch der laufenden Instandhaltung und Wartung kommunaler Anlagen führten zu einer Stärkung lokaler Unternehmen. Besonders positiv anzumerken ist, dass Lübbenau diese Investitionen als eine der wenigen brandenburgischen Kommunen aus den Überschüssen der Haushaltsführung und durch kluges Fördermittelmanagement finanzieren kann.

Das dabei nicht alle Wunschträume berücksichtigt werden konnten ist in einem politischen Aushandlungsprozess normal und Aufgabe für die nächsten Jahre.

Für die Stadtentwicklung so wichtige Prozesse wie die Förderung des lokalen Tourismus über die Fremdenverkehrsabgabe führten zu einem stetigen Zuwachs an Übernachtungszahlen und mit dem sehr guten gemeinsamen Konzepten zum Stadtumbau und den daraus folgenden Ergebnissen lebt es sich sehr gut in Lübbenau wie ein Zuwachs der Einwohnerzahl in 2015 zeigt und auch durch einen geringen Wohnungsleerstand dokumentiert wird.

Bei der Bewältigung der Gefahrenabwehr bezüglich des Grundwasseranstieges und des Hochwasserschutzes arbeiten die SPD-Fraktion namentlich mit Rudolf Heine gemeinsam mit der Verwaltung unter dem Bürgermeister Helmut Wenzel an Lösungen. Auch wenn eine komplexe und endgültige Lösung noch als Aufgabe für die Zukunft bleibt.

Weitgehende Übereinstimmung gibt es zwischen der SPD-Fraktion und dem Bürgermeisterkandidaten bei den wichtigen Projekten der Zukunft. Gemeinsam wollen wir die Sanierung der Infrastruktur der Stadt und dabei besonders den Straßenbau voranbringen und auch die Verkehrslösung „Drunter und Drüber“ ist das erklärte Ziel beider Seiten mit einem angestrebten Baubeginn Ende 2019/Anfang 2020.

Und auch bei der Integration von Migranten, Flüchtlingen und Asylbewerbern ist eine dauerhafte und wichtige Aufgabe mit sehr viel übereinstimmenden Positionen.

Die SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung möchte die anstehenden Aufgaben in der Stadt Lübbenau wie bisher in einem engen, sachlich kritischen und zielführenden Meinungsdialog mit dem Bürgermeister der Stadt Lübbenau und seiner Verwaltung fortführen.

Dafür bietet der der Amtsinhaber und Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister am 20.März 2016, Helmut Wenzel, die besten Voraussetzungen. Daher unterstützt die Fraktion der SPD die Wahl Helmut Wenzels zum Bürgermeister.

Gemeinsam für die weitere positive Entwicklung Lübbenaus – Wir sind bereit.

 

Rudi Heine

-SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung –


SPD Lübbenau auf Tour

Lübbenau/Spreewald: Mitglieder der Lübbenauer SPD sind bis zur Kommunalwahl mit dem Fahrrad unterwegs. Die erste Tour an diesem Samstag führt zu den Ortsteilen Lehde, Boblitz, Groß-Lübbenau, Bischdorf, Groß-Klessow und Kittlitz. An den „Gemeinschaftshäusern“ vor Ort ist jeweils ein ca. 20Minuten-Stopp auf dem Plan. Hier gibt es für die Anwohner die Möglichkeit die Sozialdemokraten nach den Zielen für die kommenden 5 Jahre zu befragen bzw. eigene Sorgen und Nöte anzubringen.

Start ist um 10 Uhr – dem Plan nach sind die Sozis gegen 10.10 Uhr in Lehde – 10.50 in Boblitz – 11.20 in Groß-Lübbenau – 12.00 in Bischdorf – 12.40 in Groß-Klessow – 13.10 in Kittlitz. Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl meint dazu: „Wir hoffen, dass wir die Zeiten so einigermaßen einhalten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dabei aber auch auf ein paar rote SPD-Shirts und –Jacken achten. Um 14.00 Uhr kämen die Sozialdemokraten dem Plan nach pünktlich zum „Bahnhofsviertelfest“.


1. Mai – Fußball in Lübbenau „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ – „Tore für Toleranz“

Lübbenau/Spreewald: Am 1. Mai stehen in Lübbenau die Zeichen wieder im Sinne  von hoffentlich vielen „Tore für Toleranz“. Der SPD-Ortsverein hat im Rahmen des TSG-Festes wieder zum Fußballspiel „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ eingeladen. Axel Kopsch, Uwe Pielenz und Jeremy Scheibe treten für die SPD-Fraktion an. Auch Stadtverordneter Thomas Fron ist wieder mit dabei.

Martin Jungnickel von der Sparkasse Niederlausitz und Michael Jakobs mit seinem Team von der WIS sind ebenfalls mit dabei. Holger Siebert von der GWG wird sein Team in diesem Jahr als Zuschauer unterstützen. Bürgermeister Helmut Wenzel nimmt, wie in jedem Jahr, am Spiel „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ teil.

SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl:  „Die Resonanz auf unsere Einladung freut mich immer wieder. Es gilt im Sinne der Demokratie deutlich zu machen, wo wir stehen. Gleichzeitig ist „Fußball spielen“ ja vielleicht nicht jedermanns Sache – wir freuen uns aber auch auf viele Zuschauer, die uns in der Sache „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – für Toleranz“ vom Spielfeldrand unterstützen und Stellung beziehen. Die SPD ist bereits ab 10 Uhr mit Infostand und den Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl im Spreewaldstadion vor Ort. Hier wollen die Sozialdemokraten von möglichst vielen Lübbenauern „Ihre Linke gegen rechts!“

Anpfiff zum Spiel ist am 1. Mai 2013 um 11.00 Uhr im „Spreewaldstadion“ Lübbenau. 


Ein Rosengruß zum Frauentag

2014_Kolosseum_GlueckwunschDer Internationale Frauentag geht auf das Jahr 1910 zurück. Das Frauenwahlrecht, damals eine revolutionäre Idee, ist heute weltweit weitgehend durchgesetzt. Auch die weibliche Lebenserwartung und der Zugang von Mädchen zur Schulbildung sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Frauen haben heute mehr denn je ein eigenes Einkommen.

Carola Krahl, SPD-Ortsvereinsvorsitzende:„Vieles ist erreicht, Grund um diesen Tag mit Stolz zu begehen. Trotzdem geht es auch heute noch darum, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und Gleichberechtigung weiter zu fördern.“
Der SPD-Ortsverein überraschte Lübbenauerinnen am 8. März mit einem Rosengruß. Gemeinsam mit der Stadtverordnetenvorsitzenden Monika Blüher und Michael Hensel gratulierte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl am Samstagmorgen vor dem Kolosseum. Sie bekamen dafür neben der Zustimmung zur Notwendigkeit der Lösung noch bestehender Probleme als Dankeschön in jedem „Fall“ ein Lächeln.

Carola Krahl
SPD-Ortsvereinsvorsitzende Lübbenau


Gratulanten zum 60. Geburtstag Matthias Platzecks – mit Schranke gut gerüstet

2014_Geb_60_MPAm 15. Januar 2014 hatte die SPD-Landtagsfraktion anlässlich des 60. Geburtstages von Matthias Platzeck zum Empfang in den Landtag geladen. In der Einladung hieß es: „Fast ein Viertel Jahrhundert hat Matthias Platzeck daran mitgewirkt, dass Brandenburg wieder zu einer Heimat mit Zukunft wird. Wir verdanken ihm neue Maßstäbe im Naturschutz, die Versöhnung von Wachstum und Gerechtigkeit, ein fortschrittlicher Begriff des vorsorgenden Sozialstaates und ein neues ostdeutsches Selbstbewusstsein.“
Viele Freunde und Weggefährten waren gekommen.

SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl überbrachte beste Grüße und Wünsche aus Lübbenau. Im Gepäck hatte sie einen kleinen Geschenkkorb und eine für Matthias Platzeck schon prägnante „Schranke“. Ein Gruß der Bürgerinitiative „Drüber oder Drunter – für Bahnlösungen mit Zukunft!“ Lübbenau/Spreewald.

Gemeinsam mit Matthias Platzeck übergab sie diese „Staffelstab-Schranke“, verbunden mit der Bitte um Unterstützung an Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. Die Aussage Matthias Platzecks dazu: „Die wirst du jetzt nicht mehr los, außer, du trittst zurück“, nimmt Carola Krahl als Anerkennung. Ministerpräsident Woidke äußerte sich dahingehend, dass er in Kürze Gesprächstermine mit dem Bundesverkehrsminister und dem Bahnchef hat.

Carola Krahl
SPD-Ortsvereinsvorsitzende Lübbenau


Neujahrsempfang 2014 im Rathaus

2014_H_Bartsch2013 geehrt mit dem Brandenburger Verdienstorden, durfte sich der frühere Landrat und heutige Spreewaldförderer und ehrenamtliche Abgeordnete ins „Buch der Stadt“ Lübbenau eintragen.

(Foto: J Gloßmann)


Weg frei für juristische Klärung der Lübbenauer Bahn-Lösungen

2014_Nordkopf_01(Lausitzer Rundschau, 6. Februar 2014 / Bild und Text Jan Gloßmann)

Selten hat man sich in Lübbenau derart zufrieden gezeigt mit einer behördlichen Ablehnung:
Das Eisenbahnbundesamt hat nunmehr auch offiziell die Zuständigkeit für die Genehmigung aller Pläne für die Lübbenauer Bahn-Lösungen abgelehnt.
Der entsprechende Bescheid ist jetzt der Bahn zugestellt worden. Damit ist der Weg frei für die bereits angekündigte juristische Klärung. Ein erster Weg für das Vorankommen der Lübbenauer Bahn-Lösungen ist somit geebnet.
Zunächst werde die Bahn Widerspruch einlegen, danach soll das Genehmigungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg rechtssicher gemacht werden.

Die Bürgerinitiative „Drüber oder drunter“ sowie Kommunal- und Landespolitiker hatten zuletzt Anfang Januar auf eine Entscheidung der Behörde gedrängt, um weiteren Zeitverzug zu verhindern. Ein Baubeginn an den Bahnübergängen und der Güterbahnhofstraße ist kaum vor 2016 oder 2017 zu erwarten.
Nach den jüngsten Verlautbarungen sind für die Umbauten insgesamt mindestens 27 Millionen Euro veranschlagt. Bund und Bahn tragen davon je etwa neun Millionen, die Stadt Lübbenau muss etwa 5,6 Millionen Euro schultern, der Landesbetrieb für Straßenwesen 2,7 Millionen. 600 000 Euro sollen vom Landkreis kommen.


Tina Fischer am 29. August in Lübbenau – SPD-Ortsverein lädt ein zum Dialog -

Am kommenden Donnerstag, dem 29. August, ist Bundestagskandidatin Tina Fischer (SPD) in Lübbenau vor Ort. Um 15.00 Uhr folgt sie der Einladung der WIS zum Baustellenfest und „Schau-Tag“.

Ab 17.00 Uhr lädt der SPD-Ortsverein an der großen Turnhalle in der Werner-Seelenbinder-Straße zum Dialog mit Tina Fischer ein. Bei roter Brause, Schmalz- und Roter-Marmelade-Stullen, Gurken und noch ein paar anderen Kleinigkeiten kann man sicher verschiedene Themen ansprechen bzw. diskutieren

Für ein wenig „Kinder-Ablenkung“ wird gesorgt!

Carola Krahl, Ortsvereinsvorsitzende


„Lebenswerk? Dagegen wehre ich mich!“

??????????(Lausitzer Rundschau, 30.07.2013, Jan Gloßmann)

72 Jahre ist Holger Bartsch jetzt alt, und nur ein jüngerer Mensch kommt da auf den Gedanken, nach dem Lebenswerk zu fragen.
Vor gut vier Wochen hat der frühere Landrat von Oberspreewald-Lausitz den Verdienstorden des Landes Brandenburg erhalten – für sein Wirken um die Internationale Bauausstellung „Fürst Pückler Land“, aber auch für sein Engagement als Chef der Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald. Beides ist für den Lübbenauer Beruf und Berufung zugleich.
Lebenswerk? „Ach, dagegen wehre ich mich, das ist so eine Sache“, er zögert. Lebenswerk hat so etwas abschließendes. Bartsch aber macht weiter, unermüdlich.
War die IBA, die er gemeinsam mit anderen Kommunalpolitikern angeschoben hat, Struktur und Landschaftswandel, dann ist die Bürgerstiftung heute Landschaftserhalt. Bei beiden Vorhaben ist es mühsam (gewesen), das Land davon zu überzeugen, alles nicht nur gut zu finden, sondern auch finanziell zu unterstützen. Manchmal braucht es dafür auch Umwege, beispielsweise den über den Flächenpool. In diesem will die Stiftung alsbald Flächen versammeln, die von ihren Eigentümern nicht mehr genutzt werden (können), die aber „Pflege und Entwicklungspotential haben“, wie Bartsch sagt. Die Idee: Wenn ein Investor im Spreewald einen Ausgleich zahlen muss für die Bebauung von Flächen, dann soll dieses Geld auch im Spreewald angelegt werden – bei der Pflege und Wiederherstellung der gewachsenen Kulurlandschaft. So entstehen Streuobstwiesen in Burg und bei Stradow – weitere Baumpaten sind willkommen. Das Land könnte so ein Geldgeber sein, wenn es beispielsweise Wehre baut oder die Ortsumfahrung Lübben. Gepflegt werden schon seit Jahren mit Unterstützung der Stiftung Flächen in Lehde, die das klassische Spreewald-Dorf- Bild prägen und so Touristen locken. Aus den Erträgen der Stiftung mit einem Vermögen von etwa 150 000 Euro ist das nicht zu stemmen, und Bartsch weiß: „Den großen Stifter wird es im Spreewald nicht geben.“ Die Städte Lübbenau und Lübben steuern jährlich einen Betrag bei, es gibt manch Ehrenamtler, der sich um einzelne Vorhaben kümmert. Bartsch: „Der Mut verlässt uns nicht, und gelegentlich kriegt man die Wut.“ Dann, wenn er an manche Branchen denkt, die vom Spreewald leben, sich aber in die Stiftung kaum einbringen. In Lübbenau sitzt Bartsch als Abgeordneter im Stadtparlament, führt dort die SPD-Fraktion. Eine „neue Erfahrung mit Spaß“, sagt er. Eine, die er wie die Stiftungsarbeit gern weiter machen möchte. Das mit dem Lebenswerk, das hat noch Zeit.


6. Juni – Tina Fischer auf Stippvisite in Lübbenau

??????????Während des Brandenburgtages im vergangenen Jahr lernte Staatssekretärin Tina Fischer (SPD) den einen oder anderen Lübbenauer kennen. Mit dabei waren u.a. Sigrid Kroll, Vertreterin des Lübbenauer Arbeitslosentreffs und Carola Groß, Schulleiterin des Jena-Plan-Hauses. Die kurzen Gespräche während der Auszeichnung zum „Ehrenamtler des Monats“ weckte die Neugier bei Tina Fischer. Sie wollte deren Wirken vor Ort kennen lernen.
Jetzt kam Tina Fischer zur Stippvisite.
Siegrid Kroll informierte über Veranstaltungen und über entsprechende Hilfsangebote des Arbeitslosentreffs. Die Einstellung der Betroffenen im Umgang mit der Arbeitslosigkeit beeindruckt Tina Fischer.
„Man lässt sich hier nicht unterkriegen, unterstützt sich gegenseitig und nimmt vor Ort am Leben teil. Verkriechen ist nicht angesagt, das imponiert mir!“
Gemeinsam mit SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl absolvierte sie anschließend den versprochenen Besuch im Jena-Plan-Haus. Schulleiterin Carola Groß und Hortleiterin Ramona Schmidt stellten dabei den Grundgedanken, das besondere pädagogische Konzept des Hauses – die Schule mit dem integrierten Hort bis hin zur „Regenbogengruppe“ der Kita – vor. Die anschließende Besichtigung des fertig rekonstruierten Gebäudes rundete das Bild ab.
Tina Fischer: „Ich bin immer beeindruckt, wenn ich auf Menschen treffe, die mit so viel Engagement und Liebe ihren Beruf ausüben. Hier ist ganz deutlich zu spüren, dass das Schulkonzept gelebt wird. Leider ist der Weg für meine Kinder ein wenig zu weit, um hier zur Schule zu gehen.“
Carola Krahl machte gleich deutlich, dass Lübbenau sich natürlich über Zuzug freuen würde.

Carola Krahl, Ortsvereinsvorsitzende


Viele “Tore für Toleranz“ am 1. Mai

Der SPD-Ortsverein hatte am 1. Mai zum Fußballspiel „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ eingeladen. Als Spieler liefen auf das Spielfeld des Lübbenauer Spreewaldstadions von der SPD u.a. Rudi Heine, Uwe Pielenz und Frank Zelder, von den„Linken“ Thomas Fron und Thomas Großmann. Weiterhin TSG-Vorsitzender Axel Kopsch, Holger Siebert von der GWG, Michael Jakobs von der WIS, Martin Jungnickel von der Sparkasse Niederlausitz und das Lübbenauer Jugendparlament mit Jeremy Scheibe und anderen.. Die Lübbenauer Stadtverwaltung war mit sechs Spielern vertreten, die von Bürgermeister Helmut Wenzel angeführt wurden. Arne Hooyer aus den Niederlanden – er absolviert derzeit bei den “Spreewieseln“ eine zusätzliche Ausbildung als Tourismusfachwirt – spielte bei dem „Wettbewerb“ ganz spontan mit. Insgesamt standen damit 22 Spieler auf dem Feld, die sich zu einer roten und einer blauen Mannschaft formierten. Gemeinsam rangen alle in einem fairen Spiel um viele „Tore für Toleranz“. Der Spielstand zum Schluss, 8 : 7 für die rote Mannschaft, war damit eigentlich schon fast egal.
Carola Krahl, SPD-Ortsvereinsvorsitzende in Lübbenau, freute sich über die große Resonanz zum Spiel: „Es gilt immer wieder im Sinne der Demokratie Zeichen für Toleranz zu setzen. Zum TSG-Jubiläum ist es natürlich ein passender sportlicher Rahmen. Unser Dank geht von daher an alle, die uns aktiv auf dem Spielfeld, als auch vom Spielfeldrand dabei unterstützt haben!“

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Frühjahrsputz am 14. April

2013_Fruehjahrsputz(Lausitzer Rundschau, 15.04.2013 / Bernd Marx)

Dass der Frühjahrsputz keine Zauberei, sondern harte Knochenarbeit ist, zeigte der Arbeitseinsatz von Carola Krahl, Queenie Nopper, Wolfgang Ulrich, Michael Hensel und den vielen weiteren Mitstreitern am Energieweg. Alle runden Steinsockel für die Präsentation von Kunstwerken waren in den letzten Wochen mit Graffitis beschmiert worden. Mit Wasser, Spülmittel, Büsten und Muskelkraft wurden die Beschmutzungen beseitigt. „Die Schmutzfinken müssten ihre Schmierereien selbst wegmachen“, so die neunjährige Pia, die die Reinigungsarbeiten mit großem Ehrgeiz unterstützte.

 


Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – Tore für Toleranz

2013_Fussball_1_MaiAm 1. Mai fallen in Lübbenau hoffentlich viele „Tore für Toleranz“.
Darauf hofft die Lübbenauer SPD und hat im Rahmen des TSG-Festes wieder zum Fußballspiel

„Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“

eingeladen.
Die SPD vertreten Rudi Heine, Uwe Pielenz und Frank Zelder, für die Linken spielt Thomas Fron. Weiter auf den Rasen laufen werden:
TSG-Vorsitzender Axel Kopsch, Holger Siebert von der GWG, Michael Jakobs von der WIS, Martin Jungnickel von der Sparkasse Niederlausitz und das Lübbenauer Jugendparlament, u.a. Jeremy Scheibe.
Die von Bürgermeister Helmut Wenzel angeführte Lübbenauer Stadtverwaltung wird in diesem Jahr mit sieben Spielern vertreten sein.
SPD-Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl:
„Wir freuen uns über diese Resonanz auf unsere Einladung, gilt es im Sinne der Demokratie doch immer wieder ein Zeichen zu setzen. Wenn auch „Fußball spielen“ vielleicht nicht jedermanns Sache ist – wir freuen uns aber auf viele Zuschauer, die uns beim Match „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ vom Spielfeldrand unterstützen und damit Stellung beziehen. Wir wollen viele „Tore für Toleranz“ sehen!“

Anpfiff ist am 1. Mai 2013 um 11.00 Uhr im „Spreewaldstadion“ Lübbenau.

Carola Krahl, Ortsvereinsvorsitzende


Frohe Weihnachten

2012_Weihnachten_SPDAllen Mitgliedern und Freunden wünschen Fraktion und Ortsvorstand der SPD frohe und besinnliche Weihnachten.
Das neue Jahr 2013 möge mit Gesundheit, Kraft, Geduld und immer ausreichend Geld gesegnet sein.


Carola Krahl 50 geworden

2012_CK_im_BueroAm 3. November beging die Stadtverordnete und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lübbenau ihren
50. Geburtstag. Fernab der Heimat, in den weiten Indiens, wird sie wohl Muße und Gelegenheit gefunden haben, darauf anzustoßen und vielleicht auch unsere Glückwünsche via Internet in Empfang zu nehmen.
Carola, was wären unsere Fraktion und unser Ortsverein ohne dich, ohne deine viele Arbeit, die du ohne Klagen erledigst und dabei niemals deinen Witz und Humor verlierst.

Wir wünschen dir weiterhin viel Gesundheit und immer ausreichend Kraft, dass du uns weiterhin erhalten bleibst.


Staatssekretärin Tina Fischer in Lübbenau unterwegs

2012_TinaFischer_02Am 1. August 2012 besuchte Staatssekretärin Tina Fischer (SPD) die Spreewaldstadt Lübbenau. Hauptthemen waren an diesem Tag Entwicklungen unter dem demographischen Aspekt und ehrenamtliches Engagement. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel (SPD) informierte sie sich als erstes im Kulturzentrum „Gleis 3“ zur Arbeit der Lübbenaubrücke. Vorsitzender Dr. Jürgen Othmer stellte dabei die Aufgabenfelder und die stetige Stadtentwicklung dar. Beeindruckend waren u.a. die neue Ausstellung im „Wasserturm“, die „Bunte Bühne“, sowie auch der Ferienworkshop mit seiner „Kreativwerkstatt“. Staatssekretärin Fischer: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude die kleinen Teilnehmerinnen hier bei der Sache sind. Hier lernen die kleinen Näherinnen etwas herzustellen oder zu reparieren und empfinden Freude daran.“

Bei der GWG informierte sich Tina Fischer über aktuelle und geplante Entwicklungen. Gemeinsam mit Andreas Rißka nahm sie das neue „Lindenquartier“ in Augenschein. Neben der neuen Gestaltung wurden die Problematik Grundwasser, als auch der Anspruch auf bezahlbaren Wohnraum besprochen. Michael Jakobs, Geschäftsführer der WIS, führte dann vom „Zeitlos-Spielplatzes“ entlang der über Jahre neu gestalteten Wohngebiete in Richtung des neuen „Dschungel-Spielplatzes“ und des neuen Kindertreffs „Schweitzer-Eck“. Staatssekretärin Tina Fischer: „Vielerorts findet Stadtumbau statt. In Lübbenau hat man das Gefühl, dass das „i-Tüpfelchen“ immer dabei ist.“

Bei einer abschließenden Kahnfahrt mit Bürgermeister Helmut Wenzel auf der „Nautilust“ war die demographische Entwicklung noch einmal Thema. In diesem Zusammenhang nahm der Aspekt der Chancen für Lübbenau / für die Region viel Raum ein. Bürgermeister Wenzel stellte erste Gedanken dazu vor, wie Lübbenau gemeinsam mit Calau und Vetschau zukünftig zusammenwirken könnte. Tina Fischer: „Die vielfältige Gestaltung von Lübbenau ist schon sehr beeindruckend. Mir scheint, man nimmt in Lübbenau die Dinge ganz gern selbst mit Kraft und Energie in die Hand. Natürlich verfolgt jeder Partner auch seine eigenen Interessen. Dennoch spürt man einen Zusammenhalt, um im Sinne der Einwohner, der Touristen und insbesondere der Kinder eine lebens- und liebenswerte Stadt zu gestalten.“

Carola Krahl, Mitarbeiterin MdL


1. Mai: Prominente und Gäste setzten sich gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit ein

2012_Fussball_web(Lausitzer Rundschau, 02.05.2012 / Text und Foto: Bernd Marx)

Festliche Marschmusik des Spielmannzuges der TSG Lübbenau und der Beifall der Zuschauer begleitete zwei Fußballmannschaften. Von außen betrachtet, war es ein Fußballmatch wie jedes andere in der Spreewaldregion. Und doch gab es einen gewaltigen Unterschied. Am Dienstagvormittag trafen sich zwei Mannschaften, um ein öffentliches sportlich-politisches Zeichen zu setzen.
Prominente aus der Lokalpolitik, aus Wirtschaft und Kultur hatten ihre Fußballschuhe geschnürt und die roten und blauen Trikots übergestreift – zwar ohne Rückennummern, wohl aber mit der Aufschrift „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“.
„Ich freue mich, dass wir heute auch Vertreter des Lübbenauer Jugendparlaments an unserer Seite haben“, meinte Carola Krahl, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Seit elf Jahren organisiert sie mit ihren Parteifreunden das außergewöhnliche Fußballspiel.
„Die Resonanz der Zuschauer zeigt, dass die Menschen das Anliegen des Spiels verstanden haben“, erklärte der Vorsitzende der Stadtverordneten-versammlung Monika Blüher (SPD).
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen liefen sich einige Spieler indes warm. Unter ihnen auch Paul Rogatz (18) und Jeremy Scheibe (19) vom Lübbenauer Paul-Fahlisch-Gymnasium und Mitglieder des örtlichen Jugendparlaments.
„Ich möchte bei meinen Auslandsaufenthalten in Frankreich, England, Tschechien und Polen auch nicht angefeindet werden“, erklärte der Gymnasiast Paul Rogatz als Motiv für die Teilnahme am sportlichen Wettstreit auf dem Rasen.
Immer mehr Spieler versammelten sich auf dem Platz, um ihren politischen Standpunkt und die persönliche Haltung der Öffentlichkeit kund zu tun.
„Es ist mir ein Herzensbedürfnis, mit dieser Aktion ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen“, so Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos).
„Nach Lübbenau kommen jedes Jahr Tausende Touristen und Urlauber, da muss man seinen Standpunkt eindeutig erklären“, sagte Thomas Fron, Vorsitzender der Fraktion Die Linke. Spontan bekundeten auch sechs Jugendliche aus Holland ihre Sympathie für das Spiel gegen
Fremdenfeindlichkeit auf dem Grün. „Wir sind am Montag herzlich willkommen geheißen worden“, erklärte der 19-jährige Wesley van der Veen. Die holländischen Jugendlichen absolvieren ein Praktikum im Tourismusbereich. „Wir Jugendlichen müssen auf der ganzen Welt frühzeitig ein Zeichen gegen Rechts setzen“, so auch Iris de Haan. Unterstützung erhielt sie von der 14-jährigen Nicole Blüher:„Es ist ganz wichtig, bereits als Jugendliche gegen Fremdenhass, Gewalt und Ausländerfeindlichkeit aufzutreten.“


Wir nehmen so viel Gutes als gegeben hin

Interview Jan Gloßmanns mit Lübbenaus SPD-Vorsitzender Carola Krahl
Lausitzer Rundschau, 25. April, 2012

Die Stadt Lübbenau entwickelt sich gut. Aber geht das noch lange gut, wenn die öffentlichen Kassen immer weniger Geld haben? Die RUNDSCHAU sprach darüber mit der soeben im Amt bestätigten Lübbenauer SPD-Vorsitzenden Carola Krahl.

Jan Gloßmann: Sie haben jüngst die Lübbenauer Stadtverwaltung an eine ihrer ureigensten Aufgaben erinnert, die Reparatur von Geh- und Radwegen in der Stadt.
Carola Krahl: Es war zunächst eine Frage, weil es erheblichen Bedarf gibt. Viele Leute kommen in der Otto-Grotewohl-Straße ins Stolpern, gerade die, die auf Rollis angewiesen sind. Ich wollte darauf hinweisen, weil das sonst in den Diskussionen beispielsweise in den Ausschüssen zu kurz kommt.
JG: Repariert die Stadt zu wenig Wege?
CK: Man kann das immer so oder sehen. Der Bedarf ist da, und es gibt eine Prioritätenliste. Wir sind uns sicher einig, dass das knappe Geld effektiv eingesetzt werden muss. Wir haben viele tolle Projekte, um die uns viele beneiden. Das muss alles bezahlt und gefüllt sein.
JG: Übernimmt sich die Stadt in Ihren Augen?
CK: Es gibt bei mir zumindest ein leises Bauchgrimmen, ob das alles auf Dauer gut geht. Wir haben gut mit dem Kulturzentrum Gleis 3 zu tun, es wird jährlich 200 000 Euro aus dem Haushalt brauchen. Deshalb sollten wir mit neuen Plänen, etwa für die „Turbine“, vorsichtig und zurückhaltend sein.
JG: Bürgermeister Wenzel hat das Credo ausgegeben, ohne tragfähiges Konzept kein städtisches Geld.
CK: Das ist richtig so, aber es sind mit dem Frühjahrsputz dort Hoffnungen geweckt und erste Schritte gegangen worden. Und man hört ja nach drei Schritten nicht auf. Vielleicht sollte man eher den Abriss in Betracht ziehen, als zu lange auf Greifbares zu hoffen.
JG: Dieser Tage wird die Figur der „Spreewälderin“ aufgestellt. Für manche ist das Rausgeschmissenes Geld.
CK: Man darf da keine falschen Vorstellungen haben. Das Geld dafür stammt aus der Fremdenverkehrsabgabe, und die muss für die Förderung des Tourismus eingesetzt werden. Das kann man nicht einfach umleiten. Mir ist jedoch wichtig, dass die Verwaltung die laufenden Aufgaben im Blick behält.
JG: Die da wären?
GK: Die Dammstraße muss fertig saniert werden, die schon angesprochenen Reparaturen gehören dazu, wir müssen in der Delphin-Schwimmhalle investieren, wir wollen die Jugendarbeit erhalten, die Kita-Entwicklung soll stabilisiert werden. Wir wollen an dem Thema Bahnübergänge dranbleiben. Wir haben die Probleme mit dem Wasser. Letztlich bleiben bei allen Vorhaben die Fragen: Was kostet das auf Dauer? Was können wir uns noch leisten? Das müssen wir Stadtverordnete entscheiden.
JG: Diese Fragen lassen sich auf den Streit um die private Kita in Eisdorf übertragen.
CK: Formal haben wir in dieser verzwickten Geschichte noch keinen Antrag. Erst dann kann über die Aufnahme in den Kita-Bedarfsplan entschieden werden. Der Standort ist nicht der günstigste, aber da ist letztlich eine Entscheidung von Betreibern und Eltern. Wenn die Vorhaben der Stadt in Ragow, in der Goethestraße und im Hort der Werner- Seelenbinder-Grundschule den Bedarf decken, dann bleibt es eine private Sache. Was wir haben, sind für die Leute dort unzumutbare Verzögerungen bei den Entscheidungen.
JG: Sie sind jetzt seit zehn Jahren Vorsitzende der SPD in Lübbenau. Welche Schwerpunkte setzen Sie?
CK: Es ist viel Wunderbares entstanden oder erhalten worden. Die Altstadt, die Häfen, die Neustadt ist umgebaut, das Museum ist wunderschön, das Spreeweltenbad entwickelt sich prächtig, eine Wohnungsgesellschaft wie die WiS ist ein Vorzeigemodell. Wir haben das Medizinische Zentrum stabilisieren können, da werden wir beneidet. Kinder und Jugendliche können Sportstätten kostenlos nutzen. Das gilt es zu erhalten. Für mich bleibt da die Frage: Was können wir uns weiter leisten, ohne die alltäglichen Dinge zu vernachlässigen? Wir nehmen viel Gutes als gegeben hin. Das ist es aber nicht.


1. Mai 2012 – Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

??????????SPD-Ortsverein lädt ein zum Fußballspiel

In Lübbenau will man „Keinen Fingerbreit der Fremdenfeindlichkeit“ überlassen. Im Spiel mit Freunden und Mitstreitern will man das zum Ausdruck bringen.
Von daher lädt der SPD-Ortsverein Lübbenau am 1. Mai wieder zum Lübbenauer Fußballspiel „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ ein.
Uwe Pielenz, Rudolf Heine, Axel Kopsch und Frank Zelder treten für den SPD-Ortsverein an. Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos), Thomas Fron (Die Linke) und Mirko Langer von der GWG sind weitere Mitspieler.
Die Geschäftsführung der WIS hat 3-Mal Jakobs angemeldet, man darf gespannt sein.
Das Jugendparlament um Jeremy Scheibe ist mit fünf Spielern dabei.
Ortsvereinsvorsitzende Carola Krahl freut sich über die Resonanz und meint darüber hinaus: „Fußball spielen ist vielleicht nicht jedermanns Ding, aber man kann als Zuschauer die Spieler in der Sache „Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ gemeinsam vom Spielfeldrand unterstützen. Dass das Jugendparlament mitspielt, finde ich einfach super. Wir alle sind gefragt Zeichen zu setzen.“
Anpfiff ist am 1. Mai, um 11.00 Uhr, im Spreewaldstadion.


Tina Fischer: Ein gutes Beispiel für Hilfen vor Ort!

(??????????Presse- und Informationsamt Staatskanzlei Brandenburg, Potsdam, 04.04.2012)

Die Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, besuchte kürzlich im Rahmen ihrer Vor-Ort-Terminreihe das Regine-Hildebrandt-Haus der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Lübbenau und informierte sich über die Arbeit der Beratungs- und Betreuungsstelle. Seit 2010 trägt das ehemalige „Brücke“-Gebäude der AWO den Namen Regine Hildebrandts.

„Diese Namensgebung ist uns Ehre und Verpflichtung“, betonte der Vorstandsvorsitzende der AWO Regionalverband Brandenburg Süd, Christoph Eigenwillig, im Rahmen des Besuchs. Tina Fischer freute sich über das Engagement vor Ort: „Es ist sehr schön zu sehen, wie sich hier so viele Menschen für andere engagieren. Dies hilft auch, mit Zuversicht auf die sozialen Herausforderungen des demographischen Wandels in Brandenburg zu blicken.“

Besonders beeindruckt zeigte sich die Staatssekretärin über die zahlreichen Angebote von der Sozialpädagogischen Familienhilfe, einer mobilen und ambulanten Frühförderstelle, dem Seniorenclub, bis zur Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen.

Frau Heine, Leiterin des Regine-Hildebrandt-Hauses in Lübbenau, bedankte sich für den Besuch: „Gerade für die ehrenamtlich engagierten Menschen hier ist es wichtig, dass ihr Engagement gewürdigt wird. Auch dafür sind solche Besuche wichtig.“

V: Hainz


Zwei an der Spitze sind Klasse, aber nicht der Trend

Matthias Platzeck im Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 26.03.2012

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck über Ostdeutsche in Führungspositionen und seine Erwartungen an Bundespräsident Joachim Gauck

Matthias Platzeck ist seit 2000 Ministerpräsident in Brandenburg und der dienstälteste Regierungschef Ostdeutschlands. Im Bund, sagt Platzeck, seien Ostdeutsche in Führungspositionen immer noch Exoten. Er hofft, dass Bundespräsident Joachim Gauck, den er freundschaftlich Jochen nennt, für mehr Normalität sorgt.
SZ: Herr Platzeck, wie fanden Sie die Rede des Bundespräsidenten?
Platzeck: Es war eine sehr würdige, in die Zukunft weisende Rede. Mir hat besonders gefallen, dass Jochen Gauck den Begriff der Freiheit und den Begriff der Gerechtigkeit so eng verknüpft hat.
SZ: Er sagte sinngemäß, Freiheit sei eine Bedingung für Gerechtigkeit, die wiederum nötig für den Erhalt der Freiheit.
Platzeck: Genau so ist es. Jochen Gauck hat vor seiner Wahl die Konzentration auf den Freiheitsbegriff verteidigt und gesagt, die Debatte über soziale Gerechtigkeit werde schon von genug anderen geführt. Das hielt ich für falsch. Die anderen sind nicht der Bundespräsident. Von ihm will man Orientierung haben. Darin liegt für ihn eine große Chance. Er hat begonnen, sie zu ergreifen.
SZ: Sie kennen Joachim Gauck aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der ersten frei gewählten Volkskammer.
Platzeck: Jochen Gaucks Fähigkeiten konnte man schon damals besichtigen: Er kann Menschen ansprechen, ist rhetorisch sehr beschlagen, ja wortmächtig. Ich hab’ auch damals schon gemerkt, dass er sich gut auf neue Herausforderungen einstellen kann.
SZ: Neue Herausforderungen?
Platzeck: Die Einheit, zum Beispiel. Wir in der Bürgerbewegung hatten damals die Zeichen zu spät erkannt. Die DDR-Bürger wollten die Einheit, Wohlstand und keine Experimente. Die meisten von uns dachten aber noch über dritte Wege und Basisdemokratie nach. Jochen Gauck dagegen war schon offen für ein Leben in einem vereinten Land. Und man konnte erkennen, dass er – anders als viele von uns – Sendungsbewusstsein mit politischem Gestaltungsvermögen zu verbinden vermag. Er liebt diese Welt. Und er liebt das Leben auf dieser Welt.
SZ: War Gauck ein Wortführer?
Platzeck: Unsere 20 Abgeordneten waren sehr selbstbewusst, alles Rudelführer. Viele Gesichter der Revolution hatten sich ja bei uns versammelt. Wenn ich mich als Parlamentarischer Geschäftsführer der Truppe um profane Dinge kümmern musste, dafür sorgen, dass Leute in die Ausschüsse gingen, erntete ich schon mal Kopfschütteln: ,,Wieso Ausschuss? Ich rede vor Vollversammlungen.”
SZ: Wie ist Ihr Verhältnis zu Gauck?
Platzeck: Wir kennen uns ganz gut, haben erst jüngst wieder zusammengesessen. Jochen hat mir 1990 schon gesagt, dass ich eigentlich ein Sozialdemokrat sei. Er wusste es also vor mir und hat ja damit auch Recht behalten. Eigentlich haben wir nur einen offenen Dissens: die Rolle von Manfred Stolpe zu DDR-Zeiten. Der Kirchenmann und die Stasi. Da sage ich klipp und klar: Auch ich habe Ende der achtziger Jahre Manfred Stolpes Telefonnummer zur Hand gehabt. Für Notfälle. Hunderte haben sie nutzen müssen und sind bis heute dankbar, weil Stolpe ihnen oder Verwandten geholfen hat. Ich bin froh, dass Altkanzler Helmut Schmidt erst jüngst wieder diese unverzichtbare Rolle gewürdigt hat.
SZ: Zuletzt ist viel über Gauck als Organisator des Rostocker Kirchentages und seine eigenen Gespräche mit der Stasi berichtet worden. Hat er damals ähnlich gehandelt wie Stolpe?
Platzeck: Ich weiß nicht, mit wem Jochen damals geredet hat, aber beide standen immer auf der richtigen Seite.
SZ: Der Ostdeutsche Gauck ist jetzt Präsident und besonders im Westen populär. Wie erklären Sie sich das?
Platzeck: Er wird wahrgenommen als ein vorbildlicher Ostdeutscher. In ihm sehen viele Westdeutsche den Ossi, den sie gern hätten. Ich bin immer mal im Westen unterwegs und oft erschüttert darüber, welches Bild Leute dort vom Leben in der DDR haben. Die meisten fragen mich dann, ob wir überhaupt lachen und ruhig schlafen konnten, mit all der Stasi. Ob die nachts kamen, mit schwarzen Mänteln und Schlapphüten.
SZ: Ein Missverständnis?
Platzeck: Die Leute im Westen haben im Kino “Das Leben der anderen” gesehen oder “Barbara”. Gute Filme, sehr gute. Aber welche DDR wird da präsentiert? Immer ist es düster und grau, überall sitzt ein Stasi-Mann. Das hat es sehr wohl gegeben. Schlimm genug. Aber für viele Ostdeutsche spiegelt das nicht ihr wahres Leben wider, während man im Westen glaubt, das war der ganze Alltag. Jochen Gauck, der weltgewandt und klug auftritt, bei dem denken viele Westdeutsche: Könnten die drüben nicht alle so sein.
SZ: Ein Vorwurf an Gauck.
Platzeck: Absolut nicht. Ich beschreibe nur, was in ihn hineinprojiziert wird. Hinzu kommt eben seine ihm eigene ostdeutsche Strahlkraft. Über den Genuss von Freiheit, über die Teilhabe an Demokratie und die Lust am Rechtsstaat kann so vehement nur jemand reden, der 40 Jahre auf all das gewartet hat. Wer als abgeklärter Westdeutscher Gaucks leidenschaftlichem Credo lauscht, ist mindestens angetan und meistens begeistert.
SZ: Und im Osten?
Platzeck: Er wird hier differenzierter gesehen, aber nicht so kritisch, wie es manchmal heißt. Viele hierzulande sagen jetzt auch: Er ist einer von uns. Und nun im Schloss Bellevue. Das ist doch ‘n Ding! Ich finde das übrigens auch wunderschön.
SZ: Als Angela Merkel 2005 Kanzlerin wurde und Sie SPD-Vorsitzender, zitierten Sie mit Blick auf zwei Ostdeutsche an der Spitze der Volksparteien scherzhaft Walter Ulbricht: “Überholen ohne einzuholen”. Sind die Ostdeutschen mit Gauck nun enteilt?
Platzeck: Zwei an der Spitze sind klasse, aber nicht der Trend. Als der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff 2010 die einstige brandenburgische CDU-Chefin Johanna Wanka in sein Kabinett berief und Aygül Özkan zur ersten türkischstämmigen Integrationsministerin machte, feierte alle Welt beides gleichermaßen als Durchbruch. Ich fand die Entscheidung toll, den Jubel aber etwas schräg. West- Minister im Osten sind normal. Ost-Minister im Westen noch immer eine Sensation.
SZ: Und wann sind die Dinge normal?
Platzeck: Wenn sich keiner mehr wundert, dass man als Ostdeutscher fern der Heimat in eine Spitzenposition kommt. Und dieser Präsident kann mit allen seinen Fähigkeiten einen großen Beitrag zur inneren Einheit leisten.
SZ: In den Vorstandsreihen der Parteien und Fraktionen sitzen immer noch hauptsächlich Westdeutsche. Woran liegt das?
Platzeck: Es liegt vielleicht auch an der unterschiedlichen Sozialisation. Das Leben im Westen war eher konfrontativ, das im Osten kooperativ. So erzogen ist man leiser, zurückhaltender, vermittelnder. Ein Hau drauf-Politiker wie Wolfgang Kubicki hätte im Osten keine Chance.
SZ: Wer im gesamtdeutschen System Erfolg haben will, muss sich anpassen?
Platzeck: Bis zu einem gewissen Grad ja. Das ist auch logisch: die heutige Bundesrepublik tickt westdeutsch. Wir haben zu hundert Prozent ein westdeutsches Rechtssystem übernommen, auch die Wirtschafts- und Sozialstrukturen. Ich frage Westdeutsche immer: Stell dir vor, es wäre andersrum gekommen – wie hättest du dich verhalten? Inzwischen haben auch wir manifeste Erfolge vorzuweisen. Wer hätte gedacht, dass Brandenburg heute Spitzenreiter in Deutschland bei erneuerbaren Energien ist? Daraus erwächst das Selbstbewusstsein, sich öfter zu Wort zu melden. Wenn man in eine größere Gemeinschaft aufgenommen werden und an deren Gestaltung mitwirken will, braucht man auch ein Stück Überzeugung von sich selbst. Daran arbeiten wir.
SZ: Was kann Gauck dafür leisten?
Platzeck: Er kann glaubhaft die Leistung des Ostens in den vergangenen zwei Jahrzehnten als das schildern, was sie ist: Eine gemeinsame Anstrengung von West und Ost, aber getragen, geleistet, erlebt von den Menschen in den neuen Ländern. Das ist eine Geschichte von Einbruch, Umbruch und Aufbruch. Er könnte auch dem Osten ein Wir- Gefühl vermitteln, das dem Mir-sanmir-Gefühl der Bayern entspricht.
SZ: Dann müsste er vielen Westdeutschen den Glauben nehmen, sie hätten das vor allem mit ihrem Geld bewirkt.
Platzeck: Sie haben viel bewirkt, aber man kann ja trotzdem die ganze Wahrheit zur Kenntnis nehmen.
SZ: Präsident und Kanzlerin sind nun protestantisch. Machen die eine andere Politik als Katholiken?
Platzeck: Ach! Wir Protestanten können nicht beichten und tragen die Last unserer Sünden ein Leben lang mit uns herum. Das sieht man uns dann auch an (lacht). Im Ernst: Ich würde niemanden nach seinem Glauben beurteilen. Vielleicht hilft es aber, wenn man eine religiöse Überzeugung hat, um daraus eine Motivation für politisches Handeln zu ziehen.
SZ: Warum sehnen sich in einem säkularen Staat so viele nach einem religiösen Staatsoberhaupt?
Platzeck: Ich finde das nicht ungewöhnlich. Das Tempo der Politik, der Krisen und der Veränderungen lässt das Leben für viele Menschen verworren und undurchschaubar wirken, auch bedrohlich. Sie wünschen sich Fixpunkte, verständliche Bilder und Sätze, letztlich auch Menschen, die Sicherheit verströmen. Als Bundespräsident kann Gauck jetzt diese Sehnsucht lindern und dem Ausdruck verleihen, was viele Menschen spüren, aber nicht formulieren können.
Interview: Nico Fried und Susanne Höll


Dieter Kostroun 70 Jahre

2012_Geb_D_KostrounWer von den ehemaligen Kraftwerkern kennt Dieter Kostroun nicht?
Nach 20 Jahren Lehrfacharbeiter war er als Arbeitsvorbereiter tätig, bevor mit dem Eigentümerwechsel des Kraftwerkes 1990 sein Aufgabenfeld eine ganz andere Richtung nahm:
Als Betriebsratsvorsitzender vertrat er die Interessen der Kraftwerker.
In dem neu gegründeten Unternehmen VK-AG, wie auch wenig später in der VEAG, wurde er als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt.
Es waren schwere Jahre, denn das Aus der Kraftwerke Lübbenau/Vetschau war beschlossene Sache und die Zeit hatte viele ungewisse Elemente.
Für die SPD, deren Mitglied Dieter seit 1998 ist, saß er in der Stadtverordnetenversammlung und ist heute noch in deren Fraktion als sachkundiger Bürger tätig.

Am 24. März beging Dieter seinen 70. Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute, Kraft, Geduld und Gesundheit für alle seine Unternehmungen.


Zum Kommentar „Der Zeithorizont …“

LR vom 13.02.2012

Bereits seit dem vergangenen Jahr hat die Brandenburger SPD in den eigenen Reihen, insbesondere aber auch darüber hinaus, den Diskussionsprozess zur künftigen Entwicklung unseres Landes „Brandenburg 2030 – Gemeinsam Perspektiven entwickeln.“ begonnen.
Ein „Papier“ wurde von Akteuren erstellt, um entsprechende Diskussionen zu entfachen. Am vergangenen Samstag hatte die SPD in diesem Zusammenhang zu einer Fachkonferenz „Zukunft von Kommunen und Verwaltung“ eingeladen. Eines der Themen, welches im Diskussionsprozess um die zukünftige Gestaltung von Brandenburg gesetzt wurde. Wer vor Ort war, konnte verschiedene Standpunkte hören. Die Diskussionen waren schon interessant, ging es dabei von „soll alles so bleiben“ – weil, im Moment geht es uns doch gut – bis hin zu einem aus meiner Sicht schon irren Vorschlag „die Landkreise im Berlin nahen Raum bleiben, wie sie sind und außen rum gibt es den Landkreis, der alle anderen aufnimmt“. Insgesamt ging es aber bedeutend sachlicher zu. Matthias Platzeck forderte anwesende Landräte, Bürgermeister, Stadt- und Gemeindevertreter und auch Interessierte auf, ihre Meinungen und Erfahrungen einzubringen und zur künftigen Gestaltung Brandenburgs beizutragen. Matthias Platzeck verwies sehr deutlich auf die Notwendigkeit von Veränderungen und künftige Herausforderungen. Er sprach die verschiedenen Bereiche wie Familie und Gesundheit, Wirtschaft und Energie, Bildung und Wissenschaft und an diesem Tag auch Kommunen und Verwaltung an. Einiges davon konnte man im Kommentar der LR zu der Thematik lesen.

Was Matthias Platzeck definitiv nicht äußerte war, dass wir uns mit all unseren Vorstellungen zu Veränderungen bis zum Jahr 2030 Zeit lassen können. Das war doch wohl der Vorwurf im Kommentar mit den Worten „Der Zeithorizont, den der Ministerpräsident Platzeck mit dem Jahr 2030 in die Diskussion warf, ist allerdings unrealistisch…“

Die Fragen war doch: Wie wollen wir im Jahr 2030 leben? Oder: Was müssen wir auf dem Weg dahin alles tun – welche Einschränkungen und Herausforderungen müssen und wollen wir bewältigen, damit wir Brandenburger auch noch 2030 gern und gut in diesem Land leben können? Aber auch: Welche Prozesse gestalten wir in dem Zusammenhang vor Ort gemeinsam und freiwillig, welche Prozesse erfahren eine Förderung und ab wann muss der Gesetzgeber ohne Blick auf irgendwelche Wahlergebnisse aktiv werden, um notwendige Veränderungen auf diesem Weg voran zu treiben. Er machte definitiv die Forderung auf, notwendige Veränderungen bereits jetzt anzugehen, damit Brandenburg auch 2030 ein lebenswertes Land ist. Aus meiner Sicht der richtige Weg.
Die Frage, die Matthias Platzeck stellt, ist nach meiner Ansicht also nicht: Was machen wir 2030? Sondern: Was machen wir ab jetzt bis 2030?

Carola Krahl


Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald

2012_02_11_GW(Lübbenauer Stadtnachrichten, 11.02.2012)

Die Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald präsentierte sich am 23. Januar zum „Brandenburgtag” in der Halle des Landes Brandenburg mit einem Stand auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Die Besucher konnten die Stiftungsprodukte Spreewälder Stiftungs-Meerrettich, Spreewälder Stiftungs-Honig und Spreewälder Stiftungs-Apfelsaft probieren und sich dabei über die Aktionen und Ziele der Stiftung informieren.

Auch Ministerpräsident Matthias Platzeck und Minister Jörg Vogelsänger besuchten den Stand. Dabei übergab Stiftungsvorstand Holger Bartsch dem Ministerpräsidenten einen Brief, in dem er ihn, gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden Werner-Siegwart Schippel, um Unterstützung für das Anliegen der Stiftung, insbesondere bei der Suche nach potentiellen Stiftern, bittet.


SPD-Kreistagsfraktion trifft sich zur Jahresklausur in Raddusch

OSL: Die SPD-Fraktion des Kreistages Oberspreewald-Lausitz trifft sich am kommenden ersten Märzwochenende (3. März) zu ihrer jährlich stattfindenden Klausur in Raddusch. Auf der Tagesordnung stehen u.a. den Landkreis betreffende Themen wie Sanierung nach dem Bergbau; Entwicklungen im Grundwasserbereich; Schulentwicklungsplanung; Vielfältigkeit und Notwendigkeiten im Bereich der Jugendhilfe; Erfordernis und Aufgaben einer Verbraucherzentrale als auch die demographische Entwicklung im Bereich der Versorgung und Betreuung von Senioren.

Olaf Gunder, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion: „Die Tagesordnung ist wieder prall gefüllt. Manches Thema, wie z.B. die nicht einfachen Entwicklungen im Grundwasserbereich, wollen wir im Rahmen der Möglichkeiten im Landkreis begleiten. Bei Themen zur Schulentwicklungsplanung als auch im Bereich der Jugendhilfe erwarte ich spannende Diskussionen. Zum einen sollte man zukunftsorientiert immer ein Stück „über den Tellerrand“ schauen, gleichzeitig aber auch die jeweilige Gemengelage vor Ort in die Überlegungen mit einbeziehen.“

Carola Krahl
Mitarbeiterin


„Er hat seine Wurzeln im Spreewald nicht vergessen“

rhl_20111024_0253Foto: Roland Hottas
(Lausitzer Rundschau vom 25.10.2011 / Jan Gloßmann)

Mit einem Plädoyer für den Erhalt des Spreewaldes hat der Sozialdemokrat und Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart Schippel am Montag seinen 60. Geburtstag gefeiert. Prominentester der mehr als 100 Gäste war Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD).

Das darf nur ein Jubilar: Werner-Siegwart Schippel spricht Begrüßungsworte, seine Landtags- und Parteikollegin Martina Gregor-Ness die Laudatio – und hinter der Trennwand wartet der Überraschungsgast namens Matthias Platzeck. Mehrfach war auf der Feier in den Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt in Lübbenau erklärt worden, der Chef und die Fraktionsspitze wären ja gern aus Potsdam angereist; indes, wichtige Verhandlungen in der Koalition stünden an.

Schippel ist als Feuerwehr-Freund, Schützenbruder und natürlich langjähriger Abgeordneter einiges gewohnt. Doch dann zuckt doch kurz sein Kopf in Richtung Trennwand, weil da einer um die Ecke kommt, den er nicht erwartet hat: Platzeck umarmt Schippel fast stürmisch, genau so schnell ist er am Rednerpult: „Werner-Siegwart Schippel ist durch und durch Kommunalpolitiker. Manche vergessen ihre Wurzeln, er nicht.“ Außerdem, so Platzeck schmunzelnd, sei es mal ganz interessant gewesen zu hören, „was der Werner so sagt, wenn man nicht neben ihm steht“.

Schippel hat von Regine Hildebrandt gesprochen. „Von ihr habe ich gelernt, was es heißt, für alle oder für viele zu denken, sich couragiert durchzusetzen und seine Meinung zu vertreten.“ Der Jubilar mahnte Politik und Verbände, sich schnell um Nachwuchs für die Aufgaben im Sozialwesen zu kümmern. Schippel weiß als Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Lübbenau/Vetschau, wovon er da spricht. Er sprach von Veränderungen in der Kommunalstruktur, die der Innenpolitiker Schippel mit vorbereitet. Er begrüßte die drei Spreewald-Landräte Harald Altekrüger (CDU/SPN), Stephan Loge (SPD/LDS) und Siegurd Heinze (parteilos/OSL), dazu Bürgermeister, Amtsdirektoren, Abgeordnete, Verbandschefs – „auf alle werden Veränderungen zukommen“, so Schippel. „Viele haben mir gesagt, bleib so, wie du bist. Ist das ein Lob? Ich erwarte noch viele Veränderungen.“

Nur eines will er politisch bewahren: die Kulturlandschaft Spreewald. „Wir sollten den Spreewald so erhalten, wie ihn unsere Vorfahren angelegt und wie wir ihn als Kinder erlebt haben.“


Bürgeriniative vergibt Schranke an Platzeck

2011_SchrankenA1_4bergabe_02Foto: Bilderdienst Lausitz/rhl1
(Lausitzer Rundschau vom 26.09.2011)

Mitglieder der Bürgerinitiative „drüber und drunter“ in Lübbenau, die sich eine schnelle Bahnübergangslösung auf die Fahnen geschrieben hat, übergaben Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) einen stilisierten Schrankenbalken.
So wollten Uwe Pielenz (Mitte), Hans-Dieter Vollmer (l.), Monika Blüher und Carola Krahl das Landesoberhaupt an die Wichtigkeit der Lösung erinnern.
Laut Platzeck ist alles in Arbeit. Er freue sich dennoch, dass die Bürgerinitiative weiterhin Druck macht, sagte er.


Unterschriftenübergabe am 12.09.2011

2011_MP_Platzeck_MdL_Schippel_01Die Kahnfährgenossenschaft Lübbenau und Umgebung e.V., in Person von Steffen Franke, bat den Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel (SPD), die im gesamten Spreewald gesammelten Unterschriftenlisten an den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck zu übergeben. Bei den Unterschriften geht es um die aus ihrer Sicht überproportional hoch angesetzten gesundheitlichen Eignungsnachweise für Kahnfährleute. In dem dazu gehörigen Brief bitten sie den Ministerpräsident um seine Unterstützung, entsprechende Eignungsnachweise zum Führen von Personenkähnen auf ein „gesundes“ Maß zurückzuführen.
Schippel übergab während des letzten Plenums die in nur kurzer Zeit gesammelten
358 Unterschriften und schloss sich gleichzeitig dem Anliegen der Kahnfährleute an.
„Wenn ich mir vorstelle, dass Gesundheitsuntersuchungen für Kahnfährleute intensiver ausfallen als z.B. bei Busfahrern, bei denen doch ganz andere Geschwindigkeiten und Verkehrsaufkommen eine Rolle spielen, dann kommen schon leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit so mancher Verordnung auf.“
Im Spreewald erreicht man handgestakt ein Tempo von etwa
3 km/h – mit Motor sind es 6 km/h – und befördert ca. 20 – 30 Personen.
Schippel hält, ähnlich wie die Kahnfährleute, bei dem gesundheitlichen Check einen Rhythmus über einen größeren Zeitraum und bei älteren Fährleuten einen Zeitraum von
5 Jahren für angebracht.
„Mit diesen Abständen käme man aus meiner Sicht den Kahnfährleuten nachvollziehbar entgegen, ohne das gegenüber den Gästen des Spreewaldes die Fürsorgepflicht vernachlässigt wird.“

Carola Krahl
Mitarbeiterin MdL